Archive für Juni 2007

Termine … Termine … Stammtisch … Süd Liga …

 

  

Reichlich spät denke ich dran, das auch mal hier einzustellen.  Nächsten Freitag, den 06.07.2007 um 20 Uhr trifft sich die illustere Gemeinde wieder im „Pura Vida“ in Herzogenaurach. PitWalk ist um 20 Uhr. Das Anrollen ankündigen kann man selbstverständlich bei blacklandy.de

Außerdem, bevor mir „schrauber“ die Öhrchen lang zieht und als kleine Entschädigung für den “Boulevard-Cruiser”. Bitte dran denken und fleißig anmelden! Süd Liga Treffen ist – vom 05.-08.08. Guckst Du bei blacklandy.de

Wir sehen uns …

“Tiny little Errors” - das mit dem sauberen Pedal

 

Nun darf man einer Defenderdame, die immerhin gute 13 Jahre alt ist nicht vorwerfen, dass sie sich nicht die größte Mühe gäbe, ihrem Ruf als unkaputtbar gerecht zu werden. Aber, es kommt wie immer auf die Kleinigkeiten an. Diese „tiny little errors“ sind es doch, die unsere Aluwanderdünen so liebenswert machen. Ich habe mir deshalb überlegt mal über diese kleinen Fehler zu schreiben. Man könnte bestimmt Bücher damit füllen und nur wenn man sie mit einem Augenzwinkern sieht wird man nicht verrückt. Fahren oder Nicht-Fahren ist ja nie die Frage. Heute also die Geschichte vom „sauberen Kupplungspedal“.

Es war einmal eine Defenderdamen, die in die Jahre gekommen immer neue Wege fand, das Nass des mittelfränkischen Landregens in sich aufzunehmen. Lies ihr unaufmerksamer Fahrer bei dem geringsten Anzeichen von Regenwolken die Lüftungsklappen auch nur eine Stufe geöffnet, dann freue sich die Dame schon diebisch, würde ihr sonst so ruhiger ausgewogener Fahrer beim Anblick seiner Wirkungsstätte doch wieder laut fluchen (Was man auch mit 13 Defenderjahren noch an Flüchen lernen konnte! zzzz). So geschah es auch an einem grauen Juni Nachmittag. Ihr Fahrer war wie immer um das nicht-akademische viertel zu spät vom Hofe gerollt, hatte es auf der kurvigen buckeligen Landstraße eher ruhig angehen lassen (Seit Neuestem hörte er ja auch diese Irische Musik – na ja „Hust!“). Also wie immer waren sie leicht zu spät. Und wenn sie zu spät waren, dann vergaß ihr Fahrer gerne etwas. Sein Mobiltelefon, die Uhr oder den Arbeitskoffer – nur gut, dass der Kopf angewachsen war. Oder er vergaß es die Lüftungsklappe ganz zu schließen. Die Wolken wurden an diesem Nachmittag immer dicker und aus dem leichten Landregen war bald ein mächtiger Regensturm geworden. Am matten weißen Lack der Dame lief das Wasser in Sturzbächen herunter. Sammelte sich an der linken Lüftungsklappe und schon spürte es die alte Dame. Die Erfrischung drang Tropfen für Tropfen durch die gealterten Dichtungen und lief an der Spritzwand zur Pedalaufnahme und von dort im dünnen Rinnsal auf die Gummimatte. Dort entstand über die stunden lange Dauerberieselung ein kleiner See.

Der Fahrer war sauer. Aber, er versprach der Dame demnächst (was auch immer das in Defender Jahren heißen mag), die Klappen zu entfernen, alles zu reinigen und die Gummidichtungen zu erneuern.

…und das freute unsere Defender Dame auch. Schließlich wird’s ja auch irgendwann mal kalt und dann??? BRRRR! Ein schauriger Gedanke!

Cubby ist da …

 

 

Auf den beiden Bildern oben sehen Sie die Defender Dame von Innen. Seit gestern hat sich iher etwas Entscheidendes geändert. Cubby ist da und der Mittelsitz weg. Nachdem ich der Dame die Front neu poliert und gereinigt habe, musste sich im Innenraum etwas Entscheidendes bewegen. Ich hab es nicht ausgehalten – ohne eine Art Mittelarmlehne. In einer der Funduskisten, die inzwischen wohlbehalten in Harry’s Scheune stehen hab ich die CubbyBox gefunden. Aus Abbildungen war klar. Ein Monster. Aber das sie ein solches Monster sein würde … nein damit habe ich nicht gerechnet. Auf den 800 Metern aus der Neustädter Straße auf den Hof hier ist mir fast der Arm abgefallen. Massives Holz, mit einem Kantolzrahmen hat sein Gewicht. Die Montage hatte es in sich. Mittelsitzkissen demontieren, Abdeckung zum Getriebe abbauen. Dann mit 13 Ringschlüssel Befestigungsschrauben obern halten und von unten die Muttern lösen. Sitz herausnehmen. Dabei vor allem darauf achten, dass die Mengen an Schutzwachs, Fett etc. nicht überall im Innenraum verteilt werden. Jetzt die 4 Schrauben wieder montieren, damit in Richtung Bodengruppe, Rahmen nichts offen bleibt. Dann Klappe wieder montieren. Die Kreuzschlitzschrauben sind lächerlich, mit denen die Klappe helaten wird. Jetzt wuchten wir die Cubby in den Innenraum, drehen die 4 Schrauben auf der Klappe aus (die sind passend) und setzen die Box auf. Nach gut 60 Minuten sitzt die Box und jetzt kann ich endlich allen Krutsch in der Dame lagern – den ich auch sonst in meinen Autos hatte.

Frisch gewaschen und poliert …

Zumindest an der Front ist die Dame wieder sehr sauber. Dafür haben 1,5 Stunden Arbeit, das Abnehmen des Grills, der Lichtbeplankung und ein Mikrofasertuch geholfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist ein weiterer Schritt in Richtung Aufarbeitung der dicken Dame. Fest steht, zwei neue Blinkleuchten vorne müssen bei Gelegenheit sein. Dafür gibt es vorne schon Edelstahlschrauben. Feiner Zug! Leider musste ich beim Reinigen feststellen, dass ein Marder die Motorraumverkleidung mag. Dachte immer das sei bei Diesel Fahrzeugen nahezu unmöglich, aber gut. Wir werden entsprechende Mittel und Wege finden …

Ein kleiner Ausflug nach Würzburg

 

Letzten Donnerstag gab es einen kleinen Ausflug. Die Dame und ich mussten ins schöne Würzburg, einen Anzugtermin wahrnehmen.Es war gigantisch heiß. Rund um die 30 Grad. Der Dame hat es nicht geschadet. Ich bin fast eingegangen. Ansonsten haben wir die noch in H-stadt verbliebenen Sitze und Plastikteile für einen evtl. Rückbau eingeholt und deponiert. Außerdem gab es die ersten echten Spritverbrauchswerte – 715 km/70,3 Liter. Reife Leistung.