Archive für Juli 2007

Wie man in den Wald hinein … (Samstag bei IKEA)

 

 

Diese kleine Gesichte, aus der Rubrik – „You can go fast, but my Fender can go anywhere“ möchte ich dem geneigten Blog Leser nicht vorenthalten. Wir waren am Samstag zu Besuch im schwedischen Einrichtungshaus. Dort einen Parkplatz zu finden, gehört neben der Durchquerung der Wüste Gobi, der Besteigung des K2 und der Durchwatung des Schwarzen Meeres, wohl zu den großen Herausforderungen dieser unserer Tage. Aber, wie es der Zufall so will, war Manitu an diesem Nachmittag unseren Geistern gnädig gestimmt und so gab es direkt neben dem Ausgang einen Parkplatz. Indirekter Nähe zu den „Ladeparkplätzen“. *Schwupp* stand die dicke Dame auf dem Platz (ich frag mich ja seit wann ein Volvo 960 Classic, der angeblich beim Design der Parkplatzgrößen Pate gestanden haben soll kürzer ist wie der Fender). Ich also am Rausklettern, fällt mir doch die nette Dame auf, die irgendwie ratlos durch die Gegend blickend etwas zu suchen scheint. Nun, da ich gebunden und von Hause aus schüchtern bin, lag es mir fern irgendwelche Kontaktaufnahmeversuche anzustreben. Musste ich auch nicht, denn ich wurde angesprochen. Es könnte an meiner vertrauenswürdigen anmutenden Art, an meinem dicken bauch oder an der Tatsache selbst gelegen haben dass ich ein wenig Zeit hatte, da Frauchen schon vorher abgesprungen war um sich auf „schwedisch die Nase zu pudern“ (was auch in Skandinavien dauern kann).

T’schuldige, kannst Du mal kurz auf meinen Wagen aufpassen. Ich hab da hinter der Türe noch einen stehen“, dazu ein Dackelblick und das am Samstag Nachmittag. Ich gebe zu – das macht fertig. Da ich im Fender sowieso noch Platz schaffen wollte – Besuche im schwedischen Möbelhaus versprechen immer Platz einzunehmen, und ja sowieso der geborene Gentleman bin fiel die Antwort recht knapp aus.

Ja, wenn’s nicht zu lange dauert!“

Sie also am Abdampfen. Ich am Warten.

Nach 2-3 Minuten kam das Wesen (Gott behüte uns vor blonden Frau’n und Autos die Franzosen bau’n! – Peter es ist doch was dran!) wieder angeschwebt. Vor sich einen Wagen hoch getürmt mit allerlei Kram und Zeug. Mein Mitleid hielt sich in Grenzen, meine Wirbelsäule signalisierte, wenn ich nicht aufpassen würde – müsste ich auch noch an so was glauben an diesem Tage.

Wieder ein Augenaufschlag, was ja auch das Mindeste war, was man hätte erwarten können und ein gelächeltes … „Danke!“

Und jetzt kam es knüppeldick. Ich hatte im Eifer den Wagen der Schönheit (naja keine 9er Frau!) nicht aus den Augen zu lassen übersehen, dass sich neben den Fender ein Audi A4 (??? Bei Kleinwägen setzt es mit der Kenntnis auch mal aus) der Marke, tief, breit und voll ph@t geschoben hatte. Dem Boliden, oder soll ich sagen der Ameisenkehrmaschine „entkletterte“ ein ebenso tiefer gelegt auftretendes männliches Landei. Ich gebe nicht viel auf Darwin, aber irgendwie …

Das Blonde Wesen, das mir eben noch ein Lächeln geschenkt hatte, wurde plötzlich rot. Hinter mir ertönte in breitem Landdialekt:

Was will der vo’ Dir!“

Langsam umdrehen, nicht dass die Stimme 9 kleine Freunde in der Hand hat, alles möglich, wenn der nächste Misthaufen (danach klang es heftigst) nicht weit weg ist. Ich drehe mich um. Sie schon am Wagen dazwischen schieben.

Schatz, der hat nur eben auf den Wagen aufgepasst, war doch nett …!“

Er unbeeindruckt!

Was, Wagen … den ganz Mist, den Du eingekauft hast …!“

Sie leicht eingeschüchtert.

Aber es ist auch Deine Wohnung!“

Moment … im Fernsehen kommt jetzt immer der Held vom Himmel und … Also ich zu Ihr:

Erste Wohnung, zusammen und so …!“

Vorsicht dünnes Eis. Erstens, sprich nie die Frau eines Landproleten an, denn die Hemmschwelle, dass er Dein Auto, Dich und Deine Familie mit einem Hauch auslöscht soll hoch sein, sagt man. Zweitens, der hier gehörte, wie sein Automobil zur Sorte – breit fahren, tief stapeln hart durchgreifen, ich hingegen bin doch Pazifist.

Sie dreht mir den Kopf zu – kaum noch ein Lächeln. Eher ein gequältes Nicken!

Er murmelt irgendwas von wegen Sitzbank umlegen und jetzt mal Hinterteil bewegen und alles Banane und so weiter.

Ich will nur noch weg. Ich lächle Sie gequält an.

Mein Beileid! Haste nicht verdient!“

Jetzt aber zügig. Er kommt wieder aus dem was er Kofferraum nennt aufgetaucht.

Ey, brauchst Du Ärger? Lass meine Frau in Ruhe. Du hast aufgepasst, gut aber jetzt ver … (das Verb erspare ich dem geneigten Leser) Dich!“

Hey, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Nicht das ich als feige da stehen will. Aber Hopfen und Malz scheinen hier sprichwörtlich eh verloren zu sein und mir ist gerade die „Rache des kleinen Fender-Mannes“ eingefallen.

Ich beschließe einfach einen anderen Parkplatz anzusteuern. Am Ende bleibt mir der tiefer gelegte Superhengst noch an der handgerollten Stosstange hängen, nicht auszudenken.

Ich besteige den Fender. Gurte mich vorschriftsmäßig, glühe an und werfe dabei einen Blick in den Spiegel. Hier müht sich „Manni Tiefergelegt“ irgendwelche Möbelstücke ins Gepäckräumchen seines Wagens zu schieben, fluchend weil er wohl seine Lederausstattung schon beschmutzt hat. Ich kurble langsam das Fender herunter. Meine linke Hand wandert zum Zündschlüssel und just, als „Manni“ seinen Kopf wieder aus dem Wagen heben will, starte ich.

Es kam wie es kommen muss. Fender bedankt sich für den Startimpuls mit einer schönen kleinen, aber tiefschwarzen Wolke, die just auf Höhe des tiefer gelegten Kofferraumes und dem sich aufrichtenden netten Landei dem Auspuffendrohr entgleitet.

Er hat gehustet, gebrüllt, ich hab die Schultern gezuckt und Ihr, nachdem ich aus der Lücke gerollt war und den 1. Gang eingelegt hatte, zugezwinkert. Ob sie sich nun auf die Unterlippe beißen musste um sich das Lachen zu verkneifen, keine Ahnung, auch egal. Aber zurückgezwinkert hat sie trotzdem.

Und die Moral: „Pazifismus heißt, im rechten Moment den Schlüssel zu drehen!“

Wie man in den Wald hinein … (Samstag bei IKEA)

 

Diese kleine Gesichte, aus der Rubrik – „You can go fast, but my Fender can go anywhere“ möchte ich dem geneigten Blog Leser nicht vorenthalten. Wir waren am Samstag zu Besuch im schwedischen Einrichtungshaus. Dort einen Parkplatz zu finden, gehört neben der Durchquerung der Wüste Gobi, der Besteigung des K2 und der Durchwatung des Schwarzen Meeres, wohl zu den großen Herausforderungen dieser unserer Tage. Aber, wie es der Zufall so will, war Manitu an diesem Nachmittag unseren Geistern gnädig gestimmt und so gab es direkt neben dem Ausgang einen Parkplatz. Indirekter Nähe zu den „Ladeparkplätzen“. *Schwupp* stand die dicke Dame auf dem Platz (ich frag mich ja seit wann ein Volvo 960 Classic, der angeblich beim Design der Parkplatzgrößen Pate gestanden haben soll kürzer ist wie der Fender). Ich also am Rausklettern, fällt mir doch die nette Dame auf, die irgendwie ratlos durch die Gegend blickend etwas zu suchen scheint. Nun, da ich gebunden und von Hause aus schüchtern bin, lag es mir fern irgendwelche Kontaktaufnahmeversuche anzustreben. Musste ich auch nicht, denn ich wurde angesprochen. Es könnte an meiner vertrauenswürdigen anmutenden Art, an meinem dicken bauch oder an der Tatsache selbst gelegen haben dass ich ein wenig Zeit hatte, da Frauchen schon vorher abgesprungen war um sich auf „schwedisch die Nase zu pudern“ (was auch in Skandinavien dauern kann).

T’schuldige, kannst Du mal kurz auf meinen Wagen aufpassen. Ich hab da hinter der Türe noch einen stehen“, dazu ein Dackelblick und das am Samstag Nachmittag. Ich gebe zu – das macht fertig. Da ich im Fender sowieso noch Platz schaffen wollte – Besuche im schwedischen Möbelhaus versprechen immer Platz einzunehmen, und ja sowieso der geborene Gentleman bin fiel die Antwort recht knapp aus.

Ja, wenn’s nicht zu lange dauert!“

Sie also am Abdampfen. Ich am Warten.

Nach 2-3 Minuten kam das Wesen (Gott behüte uns vor blonden Frau’n und Autos die Franzosen bau’n! – Peter es ist doch was dran!) wieder angeschwebt. Vor sich einen Wagen hoch getürmt mit allerlei Kram und Zeug. Mein Mitleid hielt sich in Grenzen, meine Wirbelsäule signalisierte, wenn ich nicht aufpassen würde – müsste ich auch noch an so was glauben an diesem Tage.

Wieder ein Augenaufschlag, was ja auch das Mindeste war, was man hätte erwarten können und ein gelächeltes … „Danke!“

Und jetzt kam es knüppeldick. Ich hatte im Eifer den Wagen der Schönheit (naja keine 9er Frau!) nicht aus den Augen zu lassen übersehen, dass sich neben den Fender ein Audi A4 (??? Bei Kleinwägen setzt es mit der Kenntnis auch mal aus) der Marke, tief, breit und voll ph@t geschoben hatte. Dem Boliden, oder soll ich sagen der Ameisenkehrmaschine „entkletterte“ ein ebenso tiefer gelegt auftretendes männliches Landei. Ich gebe nicht viel auf Darwin, aber irgendwie …

Das Blonde Wesen, das mir eben noch ein Lächeln geschenkt hatte, wurde plötzlich rot. Hinter mir ertönte in breitem Landdialekt:

Was will der vo’ Dir!“

Langsam umdrehen, nicht dass die Stimme 9 kleine Freunde in der Hand hat, alles möglich, wenn der nächste Misthaufen (danach klang es heftigst) nicht weit weg ist. Ich drehe mich um. Sie schon am Wagen dazwischen schieben.

Schatz, der hat nur eben auf den Wagen aufgepasst, war doch nett …!“

Er unbeeindruckt!

Was, Wagen … den ganz Mist, den Du eingekauft hast …!“

Sie leicht eingeschüchtert.

Aber es ist auch Deine Wohnung!“

Moment … im Fernsehen kommt jetzt immer der Held vom Himmel und … Also ich zu Ihr:

Erste Wohnung, zusammen und so …!“

Vorsicht dünnes Eis. Erstens, sprich nie die Frau eines Landproleten an, denn die Hemmschwelle, dass er Dein Auto, Dich und Deine Familie mit einem Hauch auslöscht soll hoch sein, sagt man. Zweitens, der hier gehörte, wie sein Automobil zur Sorte – breit fahren, tief stapeln hart durchgreifen, ich hingegen bin doch Pazifist.

Sie dreht mir den Kopf zu – kaum noch ein Lächeln. Eher ein gequältes Nicken!

Er murmelt irgendwas von wegen Sitzbank umlegen und jetzt mal Hinterteil bewegen und alles Banane und so weiter.

Ich will nur noch weg. Ich lächle Sie gequält an.

Mein Beileid! Haste nicht verdient!“

Jetzt aber zügig. Er kommt wieder aus dem was er Kofferraum nennt aufgetaucht.

Ey, brauchst Du Ärger? Lass meine Frau in Ruhe. Du hast aufgepasst, gut aber jetzt ver … (das Verb erspare ich dem geneigten Leser) Dich!“

Hey, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Nicht das ich als feige da stehen will. Aber Hopfen und Malz scheinen hier sprichwörtlich eh verloren zu sein und mir ist gerade die „Rache des kleinen Fender-Mannes“ eingefallen.

Ich beschließe einfach einen anderen Parkplatz anzusteuern. Am Ende bleibt mir der tiefer gelegte Superhengst noch an der handgerollten Stosstange hängen, nicht auszudenken.

Ich besteige den Fender. Gurte mich vorschriftsmäßig, glühe an und werfe dabei einen Blick in den Spiegel. Hier müht sich „Manni Tiefergelegt“ irgendwelche Möbelstücke ins Gepäckräumchen seines Wagens zu schieben, fluchend weil er wohl seine Lederausstattung schon beschmutzt hat. Ich kurble langsam das Fender herunter. Meine linke Hand wandert zum Zündschlüssel und just, als „Manni“ seinen Kopf wieder aus dem Wagen heben will, starte ich.

Es kam wie es kommen muss. Fender bedankt sich für den Startimpuls mit einer schönen kleinen, aber tiefschwarzen Wolke, die just auf Höhe des tiefer gelegten Kofferraumes und dem sich aufrichtenden netten Landei dem Auspuffendrohr entgleitet.

Er hat gehustet, gebrüllt, ich hab die Schultern gezuckt und Ihr, nachdem ich aus der Lücke gerollt war und den 1. Gang eingelegt hatte, zugezwinkert. Ob sie sich nun auf die Unterlippe beißen musste um sich das Lachen zu verkneifen, keine Ahnung, auch egal. Aber zurückgezwinkert hat sie trotzdem.

Und die Moral: „Pazifismus heißt, im rechten Moment den Schlüssel zu drehen!“

Kurze Schrauberei am Abend …

Gestern Abend hat es mich noch einmal gerissen. Da schon seit gut zwei Wochen die Teile vom Allrad-Kontor in meinem Kompaktbüro stehen, musste ich gestern Abend einfach mal schrauben. Nach all der Schnupferei hat es richtig gut getan. Austausch der Blinkerkappen, bzw. der ganzen Gehäuse vorne und hinten. Denn die alten (immerhin 14 Jahre ohne Risse, das lässt hoffen), waren oben mehr weiß, als orange. Bei der Montag der Neuteile konnte ich dann feststellen, dass Allrad-Kontor nicht zu viel versprochen hatte. Der Hersteller der originalen und der nachgekauften – gleich. Und mit runden 15 Euro für alle vier, auch nicht schlecht. Danach wollte ich noch eben schnell dem Luftfiltereinsatz beigehen. Auch das war schnell getan und der Einsatz, der bisher drin war, war schön schwarz. Mal sehen, ob man den noch mal als E-Notfallteil sauber kriegt. Kilometerstand beim Wechsel rund 175500km. Unerfreulich war die Entdeckung, dass der Marder trotz massiver Abwehrmaßnahmen scheinbar weiter an der Motorhaubendämmung herumgebissen hat. Ich werde sie wohl doch ausbohren müssen. Und, dass das Gitter, das den Lufteinlass seitlich abdeckt quasi nur mit Luft und Liebe hält. Hier muss jetzt im Zusammenhang mit dem Schnorcheleinbau Abhilfe her. Allerdings fehlt mir noch jeder Plan, wie der Schnorchel, der ja oben auf dem Kotflügel die Heizungsluft ansaugen wird auch noch in den Motorluftkreislauf eingebunden wird. Tja, es bleibt viel zu tun. … Vielleicht am Wochenende. 

  Erstaunen dann auch heute morgen. Der neue LuFi-Einsatz macht sich weniger bemerkbar wie gedacht. Ich sollte mir doch noch einen ESP- Spezialisten suchen, der sich mal intensiv den Tdi ansieht und ihn ein wenig auszureizen beginnt. Heute tausche ich ggf. den Spritfilter, dann Scheibe grund Reinigen, Wischerblätter neu und die Kordel der Ersatzradabdeckung neu einziehen. Und Rasen mähen, aber das ist ja ne andere Geschichte! Bilder folgen!

Wieder auf’m Damm

 

So, weiter gehts. So langsam sehe ich nach tonnenweise Antibiotika wieder klar. Lustig. Jetzt müssen die Batterien der dicken dame mal voll geladen werden. Die ständigen nur 22 km pro Tag machen ja keiner Batterie Dampf.
Dann warten die neuen Blinkerabdeckungen, die Dichtungen für die Luftklappen und ein paar Filter und Wischerblätter auf ihren Einsatz. Ihr seht, die Dame bekommt ein paar neue Teilchen und ich ab Montag einen schönen Feierabend. Außerdem hoffen wir auf besseres Wetter, damit ich endlich  die Grobentrostung der hinteren Türrahmen beenden kann.

Achja, dann sind es ja nur noch 2 Wochen bis zum Süd-Liga Treffen. Zeit die Ausrüstung zu komplettieren. Es fehlt noch etwas. Wahrscheinlich werde ich aber alleine fahren, schade.

So, jetzt aber … Gang rein und ab dafür! Nix untersetzen, sonst kostet es Kraft!

Marcus

(Mich hat es leider) Voll auf die Fre… gelegt!

 

Für alle die, die schon sehnsüchtig auf neue Geschichten rund um die dicke Dame warten – es tut mir leid. Ich bin gerade sehr leidend. Eitrige Mandeln und für jemanden der sonst mit gewissen Abstrichen unter dauerhafter Gesundheit leidet … mir geht es hunde elend. Aber, es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, Sandoz sei Dank. Ich will mal schnell alles aufschreiben, was sich so die letzten Tage zugetragen hat. War doch ein bisschen was und größere Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Heutiges bild zeigt die Dame übrigens vor einem Teil des Anwesens der Familie C. Und aus gegebenem Anlass verweise ich darauf … ja, so sieht es hier überall aus, fast überall. So, jetzt läuft die Nase schon wieder … schaut Euch bis zur nächsten Anekdote doch einfach die Bilderseite an. Die war dank STRG+C kein Problem.

Ich bessere mich

Marcus