Archive für Oktober 2007

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Serie I

Oder warum gibt es mehr „pre-productions“ als Series I  - Landys 

Montag morgen, halb 9 in England. Wo ist mein Tee? Spencer durfte also losbauen. Leider ergaben sich da schon die ersten Probleme. Die Stahlhändler haben ihm nur die Zähne gezeigt, als er mit der Forderung nach hunderten von Tonnen für die ersten Fahrzeug ankam. „Ham wer nisch, krieschn wir ooch nischt reich!“, eine Redenwendung die erst ein viertel Jahrhundert später hinter dem „Eisernen Vorhand“ geprägt worden sein soll hat hier wohl ihren Ursprung gefunden. Spencers Sekretärin, die nicht nur den besten 9 o’clock Tea im ganzen Rover Stammsitz in Gaydon kochen konnte, sondern auch sonst nicht auf den Kopf gefallen war, schlug ihrem Chef vor, doch beim Duralumin (das wir ab jetzt mal Alu nennen wollen) zu bleiben. „Zu teuer und zu langlebig!“ wäre ein Gegenargumente gewesen, aber der Vorgesetzte Sir von Spencer nickte die Kiste ab. Schließlich war er ja am Wochenende mit dem Wirtschaftminister auf der Rennbahn verabredet und der wollte Erfolgsmeldungen hören. „Machen Sie einfach! Geld hat noch nie ne Rolle gespielt!“Also und weil ein Stahlhändler doch etwas Stahl (zum Leidwesen aller späteren Käufer) herausgerückt hat, wurden Spritzwand und Rahmen aus Stahl gefertigt. In der Vorserie hatte man den rahmen noch feuerverzinkt. Und deshalb gibt es noch gut die Hälfte aller Vorserienfahrzeuge, während man bei der Serie I oft lange nach einem fahrbaren Exemplar suchen darf. Sei es drum. Mit Farbe gespritzt sollte der erste 80“ Landy auf der Motorshow in Amsterdam 1948 eine gute Figur machen, dann würde man weitersehen. Wozu auch Geld für Konservierung ausgeben, das war ja schon fürs Alu weg gewesen und Spencer hat sich wohl nicht getraut seinen Vorgesetzten noch mal um mehr Kohle zu bitten.(Bis heute munkelt man auch, dass im Schreibtisch von Spencers Chef zum Beginn  der Motorshow in Amsterdam bereits Ersatzkandidaten für seinen Posten gelegen haben sollten.)Aber, da die Vorgesetzten vom Vorgesetzten von Spencer alle gute Freunde waren und selbst der Kolonialminister und der Verteidigungsminister irgendwann als Kinder mal mit Metabo gespielt haben sollen war die Nachfrage riesengroß. Spencer bekam zwar keinen Orden, aber er durfte bleiben und das war im Großbritannien der späten 40er auch ein Verdienst.Jetzt durfte der Land-Rover in Serie gehen. In Serie I. Mit 1,6 Litern Hubraum folgten von 1948 bis 1958 die Modelle „5“ LBG“ (5 Zoll durchmessende Scheinwerfer hinter dem Kühlergrill), dann die 7“ LTTG (7 Zoll durchmessende Scheinwerfer die durch den Grill gebohrt waren). Weil den Konstrukteuren dann die Ideen ausgingen haben sie den schwarzen Peter an die Motorenabteilung geschoben. „More Power!“ musste her. Zuerst mit einem 88“ und 2 Litern (aufgebohrt), weil der aber etwas anfällig und schwach war und die Konstrukteure ja fürs konstruieren bezahlt wurden folgte bald ein echter 86“ mit 2 Liter Benzin Motor.  

Warum 88“ und 86“? Wir lüften an dieser Stelle eines der best gehüteten Geheimnisse von Land Rover. Die Ziffern bezeichnen den Radstand in Zoll (nicht die Gesamtlänge). Da beides aber immer irgendwie verbandelt war wurde die Gesamtlänge dem Motor angepasst und somit konnte auch der Achsstand differieren (später 107“ -> 109“). Ob man das verstehen muss – nein, muss man nicht. Vielleicht liegt’s am Tee?!? 

 

In the beginning - there was … a Jeep!

Oder warum Spencer nicht hätte Angeln fahren sollen 

Kaum zu glauben, aber wahr, es gab Zeiten, in denen produzierte die englische Firma Rover Luxusautomobile von höchster Qualität. Ab 1929 war Spencer Bernau Wilks mit für die  Geschicke der Firma zuständig. Leider gab es dann 1933 im Deutschen Reich Wahlen, deren Ausgang letztlich den 2. Weltkrieg bedingte und für Rover zum Fiasko wurde.Als der große Krieg vorbei war, mussten die Herrschaften im englischen Ober- und Unterhaus feststellen, dass der Spaß in „Good Ole Germany“ mehr gekostet hatte, als Churchill sich hätte erträumen lassen. Wenn man dann noch die Pferdewetten der Queen Mum und die Heizkosten für den feuchten Kasten in Bellmoral dazu zählte … kurzum, es musste irgendwie Geld her. Da kam eine Automarke wie Rover gerade recht. Schnell, viele Autos bauen und die für viel Geld exportieren, das war jetzt Spencer Bernau Wilks Job. Oh, wie er ihn gehasst haben muss. Wohl so sehr, dass er sich immer am Wochenende von Frau und Kindern verabschiedet und auf seinen Landsitz zum Angeln gefahren ist. Über etwa sonst vorgefallenes schweigt der Gentleman ja dem Sprichwort nach. Nicht so Spencer. Der gute hatte auf seinem Landsitz zufällig einen Willys Jeep, den die Amerikaner, denen er während des Krieges für Heim, Hof und Vaterland das Zelten auf seinem gemähten Rasen erlaubt hatten, zurückgelassen. Haltbarkeit überschritten. Die Karre war so gammelig, dass sie eigentlich von der damals noch nicht existenten MOT (eine Prüfung vergleichbar mit der dt. HU) schon lange hätte zum Einstampfen freigegeben sein sollen. Aber die MOT gab es noch nicht und unser Spencer ist fröhlich mit seiner Rostlaube gefahren.Lag es nun daran, dass ihm das Geholpere so gefallen hat, oder dass der Jepp wirklich am Ende war, wir wissen es nicht. Oder, sollte gar sein Drang zur Pflichterfüllung gesiegt haben. Also wie auch immer, Spencer kam der fatale Gedanke, was die Amis können, können wir auch. Kreativität, etwas Spucke und weil das Blech knapp war ein paar Pfund Duralumin (Alu). Das waren die Zutaten für das Vehikel, das eigentlich ja nur unseren Spencer zum Angeln und zurück bringen sollte. Schweißen konnten die Briten noch nie, also wurde genietet. 1947 gab’s dann die große Teerunde. Denn Spencer hatte innerhalb von ein paar Wochen ein solches Vehikel auf Jeep Basis zusammen geklopft, oder klopfen lassen (was letztlich nicht entscheidend ist). Bei der Namensgebung müssen die Herren mit Lager-Bier angestoßen haben. Denn, weil man das Vehikel auf dem Land einsetzen wollte, wählte man als ersten Teil des Namens, „Land“ (wir kreativ!) und weil Spencer hoffte dass es den Sirs im Vorstand gefallen würde, naja, musste noch Rover rein. Und das ergab? Richtig „Land-Rover“ Die Madams (der Sirs) fanden es garantiert furchtbar, macht aber nix, die wurden ja im Bentley vorgefahren. Die Sirs hingegen müssen sich an ihre Zeit mit dem „Metabo“ Kasten erinnert gefühlt haben und klatschten british polite in die Hände. So polite, dass Spencer „eine Kleinserie“ bauen durfte (scheinbar waren nicht alle wirklich überzeugt, oder haben mit Metabo gespielt). 

Es ist übrigens Humbug, dass man bei englischen Landärzten den Wagentyp angeben muss, den man fährt, wenn man eine Behandlung wünscht. Denn ein gut gewarteter Ur-Landy verursacht erst nach 5 Meilen einen Bandscheibenvorfall – und so weit ist es vom Hauptportal bis zum Angelweiher ja nicht.

Von “Umweltsäuen”, “Feinstaub-Ebern” und “Co2-Ferkeln”

 

„Muss ich mir jetzt wirklich Sorgen machen?“, mein Bekannter ist recht aufgelöst, als er zu mir ins Büro kommt. In der Hand hält er einen schlecht lesbaren, oft kopierten und leicht verknitterten Zettel, auf dem das Logo einer großen Umweltschutzorganisation prangt. Beschwörend drückt er mir das Blatt in die Hand und sein Gesichtsausdruck verrät, so sieht jemand aus, dem man gerade ein verdammt schlechtes Gewissen einzureden versucht hat.

„Sie verschmutzen unsere Umwelt!“ – steht da im schnöden „Times New Roman“ Schriftzug, Schriftgröße 20 als Überschrift. Aha, denke ich mir, wer tut das nicht. Ist das Leben des Homo Sapiens nicht ausschließlich darauf ausgerichtet, sich die Erde Untertan zu machen. Ohne Rücksicht auf Verluste? Hat man mir mal gelernt, mit erhobenem Zeigefinger. Aber gut, man hört es ja immer wieder gerne, was man falsch macht, also weiter im Text.„Sind Sie auf Safari, oder im Gelände?“, komische Frage. Ich sitze gerade in meinem Büro, der Boden ist aus Linoelum und die Erkundung der hiesigen Fauna habe ich abgeschlossen, als die letzte Stubenfliege von unserem Kater gefressen wurde. Mein Bekannter trippelt währenddessen nervös von einem Fuß auf den anderen. Ach so, ja. Das war ja am Auto, dem Landrover. Den braucht er, weil er im Forst arbeitet. Steht auch dran, mit Plakette und Staatswappen und so weiter. Schön amtlich. Naja, unsere Umweltschützer… Ich mache weiter.„Haben Sie schon gewusst, dass Ihr Geländewagen fast so viel Sprit verbraucht wie ein LKW?“. Ich lese die Zeile noch einmal. Und noch einmal. Man muss das ja erst verstehen, bevor man sich seine Gedanken machen kann. Klar braucht der Wagen Sprit, wäre ja sonst ein Wunder. Ein Perpetuum Mobile oder wie das Teil heißt. „Also,“ blicke ich auffordernd über den Rand meiner Brille, „was nimmt er?“„Na zehne, wie immer, warum?“„Weil ich gerne den LKW hätte, der das auch nimmt!“, antworte ich knapp und widme mich dem nächsten Kapitel der umweltschützendenden Ausführungen.„… dreimal soviel Co2 ausstößt, wie ein normales Auto?“

Hm, nur was qualmt ist gut und nur was gut ist kommt auch in widrigem Gelände vorwärts, wenn es schon muss. Lag mir auf der Zunge, ich schlucke kurz – man will ja objektiv sein. Also mal ehrlich, was ist ein normales Auto? Vom Standpunkt des mir im Geiste vorschwebenden Aktivisten muss das ein VW T3, mit dem der zum jährlichen „Kastorblocken“ ins Wendland eiert – pädagogisch wertvoll, sicher. Eine Möglichkeit. Oder der gute alte AL28 4×4, als Basis für weitere konspirativen Umweltschutzplakatierungsoperationen abseits geteerter Straßen. Oha! Oder gar, auch der Aktivist geht mit der Zeit, der VW T5 Synchro Tdi mit 150Pferdchen unter der Haube. Eine schwierige Frage. Ich einige mich mit meinem zerrissenen Ego auf einen Subaru Forrester LPG, der jagt 2007 über 200g aus dem Rohr und der Geländewagen nur 300 … also habt Ihr Euch verrechnet liebe langbärtige Brüder und alternative Schwestern der selbsternannten Ausstoßüberwachung. Weiter geht’s …

„… dadurch unnötig stark zur Klimaerwärmung beiträgt…“Stimmt, es wird immer wärmer, liegt man meinem steigenden Blutdruck. Mir fiele jetzt ein Vergleich zwischen einem Billigflieger und einem gewerblich genutzten Geländewagen ein, aber den schenke ich mir. Würde zu weit führen und die Berechnung des Co2 Ausstoßes und die Mutmaßung über die dadurch verursachte Klimaerwärmung wären so spekulativ, dass es meinem Kater glatt den Magen umdrehen könnte. Und … ich hatte erst gewischt.„… Fußgängern und besonders Kindern bei Unfällen besonders schlechte Überlebenschancen lässt?“Moment, was stand da oben … ach so, weil uns  thematisch nichts mehr einfällt, womit wir ein paar Phrasen dreschen können jetzt noch das. Baumaschinen verursachen auch böse Verletzungen, wenn man sich mit ihnen anlegt. Tut aber keiner, weil der Baggerfahrer aufpasst und kein Kind oder Fußgänger blindlings auf die Baustelle rennt. Nur auf die Straße da wird gerannt. Na gut, das Argument an sich hat etwas. Ich erinnere mich an die schrecklichen Bilder im TV. Aber was hat das mit Co2 Ausstoß oder Spitkonsum unseres Sündepfuhles zu tun? Eine Frage, die ich mir an dieser Stelle nicht beantworten kann, aber doch stelle. Man sollte drüber nachdenken! Ach, lesen wir weiter.„Der Tatbestand wurde in einem automatisiertem Verfahren festgehalten!“ Oh, festgehalten, registriert, aufgeschrieben. Womit darf ich rechnen, als Fahrer eines Geländewagens im Jahr 2007? Kommt jetzt die Umweltschützerpolizei und ich muss vor unserer Eiche im Garten kniend um Vergebung winseln, oder kommt es gar härter und ich muss Abbitte beim Umweltpapst leisten. IM Umweltaktivist hat Sie gesehen und es notiert. Da läge ein Vergleich mit einer staatlichen Organisation des ehemalig anderen Deutschlands doch in … ach, mein Schandmaul wieder.Mir fiele auch noch  ein Vergleich zu einer derzeit vielzitierten aus dem Ruder gelaufenen ehemaligen Moderatorin ein, aber … unser Geländewagen fährt ja kaum Autobahn. Und überhaupt, Tatbestand? Welcher Tatbestand? Derjenige, dass man Halter eines Geländewagens ist, der zum Erwerb des Lebensunterhaltes dringend benötigt wird? Der über dies mit reinem Pflanzenöl also Co2 neutral (glaubt man der Milchmädchenrechnung wirklich) betrieben, fortbewegt wird? Dieser Tatbestand ist nachhaltig beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg, der verwaltenden Kommunalbehörde und dem zuständigen Finanzamt bekannt. Darüber hinaus ist der Fahrzeugtyp, das amtliche Kennzeichen und sogar die Farbe beim zuständigen Forstamt mit deutscher Gründlichkeit aktenkundig, davon muss ich ausgehen.Mein Bekannter hat sich inzwischen, ob meines roten Kopfes, oder der Tatsache dass ich mich schon gute 5 Minuten mit dem Schreiben von seiner Windschutzscheibe beschäftige einen Kaffe organisiert und sitzt zusammen mit unserem Hauskater auf dem kleinen Besucher-Hocker. Wenn das der Umweltaktivist an sich sehen könnte. Kann man Umweltverschmutzung ggf. mit Tierliebe ausgleichen. Der Vorschlag sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Und noch dazu, der Hocker, der ist schon 3. Generation in Familienbesitz. Aus feinem deutschen Eichenholz. Würde man hier eine Energiebilanz ziehen, ach was wäre das für ein Fest. Bezogen auf die Umweltentlastung.Aber, ich schweife ab. Zurück zum Text, wir haben es ja gleich geschafft. Aber vorher kommt es noch mal richtig dick:„Das Fahren eines Geländewagens …“Er stand ja, nebenbei bemerkt. Sonst hätte es wirklich Blessuren beim Anbringen des Schreibens an der Windschutzscheibe gegeben.„… geht auf Kosten Ihrer Umwelt, Ihrer Mitmenschen, Ihrer Lebensqualität, der zukünftigen Generation …“Moment mal. Stop! Jetzt polemisieren wir ein wenig. Muss man sich so etwas sagen lassen? Würde der Geländewagen nicht täglich durch den Forst rollen und seine Aufgabenerfüller an den Ort Ihrer täglichen Buckelei bringen, so würde die zukünftige Generation keinen Wald mehr vorfinden. Dafür vollgefressene Borkenkäfer. Hätte auch was. Unsere Umwelt – na ja, wägen wir auch noch Nutzen und Schaden ab … ich tendiere dafür unserem Dienstherren die lange Nase zu zeigen, oder in Zukunft nach den Herbststürmen mit dem alten Polski-Fiat 126 die Holzwege abzusichern. Eine durchaus amüsante Vorstellung. Mitmenschen! Einer sitzt mir gegenüber. Nippt ab und an mal am Kaffee und streichelt den Kater. Gut, das ist ja kein Mitmensch. Der ist ja Umweltsünder. Hm, wer könnte zur Entlastung beitragen …. ach ja, was war denn mit der netten Blondine, mit der großen … ähm …  dem Riesenspoiler. Gut letzterer hat den Ausritt in den frisch gepflügten Acker nicht überlebt, aber ein paar Kotlateralschäden muss man hinnehmen. Die Blondine, Chantal glaub ich hieß die – die war schon dankbar, als der Geländewagen rauchend und luftverschmutzend daherkam und ihr Vehikel aus dem Acker gezogen hat. „Verblasen -  Chico!“ … Stand auf ihrer Heckscheibe. Jetzt erinnere ich mich. Aber auch das nur … heiße Luft! Was steht da noch …„Ist es Ihnen das wert?“Das ist hart. Die Gretchenfrage, damit wartet Aktivist natürlich bis zum Schluss. Hm, ich blicke hilfesuchend zu meinem Bekannten. Der ist aber inzwischen an den Bücherschrank gelehnt eingenickt. Der Kater schnurrt auf seinem Schoß weiter. War’s wirklich so langweilig? Ich beschließe diese Frage meinem Rechtsanwalt zu stellen. Der fährt auch Geländewagen. Einen Schwaben mit Stern, V8 Motor und fünf Litern Hubraum. Mit der rechten Hand angle ich nach dem Telefonhörer, in der linken noch den Zettel von der Windschutzscheibe. Wenn einer das beantworten kann ist es ein Pfarrer, da kenn ich keinen, ein Umweltaktivist, mit denen will ich nicht reden, oder mein Anwalt … der weis eh alles. Und kann alles in Rechnung stellen. „Aber … ist es ihnen das wert?“Ich hol mir lieber noch einen Kaffee …

 

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