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Muss Gutes immer Teuer sein?

Muss es nicht. Im Rahmen der Nachrüstung der WischWasch Heizung musste am Samstag mal wieder kräftig improvisiert werden. Ein Haubenhalter für jede Situation musste her. Wo der britische Kolonialbeamte Mitte der 60iger im letzten Jahrhundert noch auf die tatkräftige Hilfe eines Eingeborenen zählen konnte, im unterfränkischen Gäuland sind diese knapp gesäät, oder gerade mit wichtigen anderen Dingen betraut. Also ein schneller Griff in die Trickkiste. Splint aushängen, zwei Zurrgurte durch den Innenraum und um die Haube, ein bisschen Stoff zwischen Haube und Wischerarme und schon blieb die Haube schön offen und Marcus konnte gefahrlos werkeln.Ob man nun eine Heizung für das Wischwasser unbedingt braucht, warum sich die Haubendämmung auch ohne den Eingriff eines Marders langsam verabschiedet und was die dicke Dame in Unterfranken zu suchen hatte. Alles das und noch viel mehr … demnächst.

Der erste Schluck – „Sonnenergie“

Muss es nicht. Im Rahmen de rNachrüstung der WischWasch Heizung musste am Samstag mal wieder kräftig improvisiert werden. Ein Haubenhalter für jede Situation musste her. Wo der britische Kolonialbeamte Mitte der 60iger im letzten Jahrhundert noch auf die tatkräftige Hilfe eines Eingeborenen zählen konnte, im unterfränkischen Gäuland sind diese entweder eher knapp gesäät, oder gerade mit wichtigen anderen dingen betraut. Also ein schneller Griff in die Trickkiste. Splint aushängen, zwei Zurrgurte durch den Innenraum und um die Haube, ein bisschen Stoff zwischen Haube und Wischerarme und schon blieb die Haube schön offen und Marcus konnte gefahrlos werkeln.Ob man nun eine Heizung für das Wischwasser unbedingt braucht, warum sich die Haubendämmung auch ohne den Eingriff eines Marders langsam verabschiedet und was die dicke Dame in Unterfranken zu suchen hatte. Alles das und noch viel mehr … demnächst.

Wir sind dabei - landyrekord2008.com

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Gutes aus dem K-Depot

Feines aus dem Depot

Heute haben Harry, mein fast Nachbar und guter Freund bei Dirk Schucht in Langenzenn vorbei geschaut. Grund, die dicke Dame muss bis zur Fahrt an die Ostsee ein wenig konserviert werden. Die Türen sind weiter offen und somit muss dringend etwas geschehen. Ich habe mich aufgrund der komplexen Bauweise für eine Owatrolbehandlung entschieden. Owatrol ist so was wie der Oldie unter den Konservierungsmitteln. Ein Ölprodukt, dass sich schön unter die Falze einzieht. Der Plan ist es – zuerst die Sicken und Falze abzudichten dann überzulackieren und dann mit Owatrol von Innen zu konservieren.

Das K-Schutzdepot liegt mitten in Langenzenn über einer Apotheke. Schade dass ein wenig Stress war und Harry es sehr eilig hatte. Ein feiner Laden, in dem man viel Geld lassen kann. Ich hab es bei Chassislack und Owatrol belassen. War auch ne Menge Holz.

Jetzt schauen wir mal, ob es was bringt und wie es sich verarbeiten lässt. Dirk hat uns noch seine gelben Zettel mitgegeben. Da steht alles ganz detailliert beschrieben, also sollte das alles gut werden

Die Eintragung - “wieder im Regen”

 

Eigentlich sollte man diesen Artikel mit Behördenwahnsinn betiteln. Gestern habe ich die Zulassungsstelle aufgesucht. Im Gepäck, wie geheißen, alle Fahrzeugunterlagen (Mann weiss ja nie was Amtmann so braucht!), also den Teil 1 & 2 der Zulassungspapiere, Gasgutachten, Gutachten für KAT, diverse Prüfberichte usw. Kam mir schon vor wie ein Papiertiger. Das am hiesigen Landratsamt Zahlpflicht herrscht, übersehen wir an dieser Stelle mal eben. Der Euro macht das Kraut bei den Gebühren ja idR. Nicht fett. Und wenn die Politesse kommt … dann lassen wir eben die Dame mal aufröhren und die Dame steht im Dunst. Risiko!
Ich also schnell ein Nümmerchen gezogen und nur kurz warten müssen. Ja, das soll es ja auch mal geben. Glück muss der Mensch eben haben. Oder dann Zeit, wenn jeder „Normalo“ arbeitet. „Guten Tag, ich würde gerne diesen KAT eintragen lassen,“ begrüße ich den schwitzenden Amtsträger an seinem vollgepackten Schreibtisch (wie man so viel Papier handeln kann).
„Ja, dann geben sie mal her!“
„Mach ich!“
„Gut so,“ er darauf, „ wollen ja auch was tun für das Geld das wir kriegen!“
Ich fühle mich wie bei Sven Regener (Nein! Nicht der Superstar!) und überreiche ihm die Papiere. Er schwitzt los. 10 Minuten später sieht es nach kritischen Blicken, diversen Schnaufern (das muss man ja wohl tun!) und erheblichem Papiergeschiebe aus, als würde er meine Zahlkarte vorbereiten. Meine Gelegenheit, wartet da nicht noch der Vorwurf des TüV, nicht ein „160500“ sondern ein „210500“ zu sein. Ich trage also mein Problem mit der falschen oder evtl. Nicht ganz korrekten Schlüsselnummer vor.
„Ja, da können wir ja mal schauen!“, der Amtmann lächelt.
„Ja, das sollten sie dann wohl tun!“
„Ja, das werde ich – zahlen Sie schon mal!“
Ich tapse zum Zahlautomaten, der mich weiblich (DER Zahlautomat mit weiblicher Stimme!) um runde 12 Euro ärmer macht. Gutes Geschäft, ich komm öfter. Und wieder zurück.
„Ja, wie sieht das nun aus?“ Ich traue mich kaum zu atmen, glaub eich doch die Antwort zu kennen.
„Ja, nun, ja…“ er beginnt sich zu winden, blättert nervös in seinen Unterlagen hin und her, ignoriert dabei sogar sein klingelndes Telefon, „ja, man könnte … is aber …“, er blättert nochmals, „ja, is aber … also wenn der TüV das anders haben will, dann muss er da sagen. Richten sie das mal aus!“
Ich muss ziemlich dumm geschaut haben.
„Ähm, sie wollen mir sagen, dass ich mit einer offensichtlich falschen Schlüsselnummer herum fahren soll?“
Ich denke leise weiter:“Bräche da nicht aller Verwaltungskram zusammen, würde man das öfter machen. Ich meine wo kommen wir in Deutschland denn hin. Wäre ja wie bei den … wie bei den … ach egal …
Er unterbricht mich resolut:“Is nicht so schlimm. Gewichtsbesteuerung haben wir nicht mehr. Also egal, ob Sie nun über oder unter 2,8 Tonnen zul. GesGw. haben.
Der hat Nerven, ich versuche noch schwach etwas zu entgegnen, aber die Pause scheint zu rufen, denn ehe ich es mich versehe habe ich meine Papiere zurück, eine Unterschrift später stehe ich draußen im Regen und fange an auf zu wachen.
„Bürokratie in  Deutschland im Jahre 2007. Es spielt keine Rolle mehr, ob das was in Deinen Papieren steht der Wahrheit entspricht, oder nicht. Oder ob es Unsinn ist. Mal sehen, ob die Ordnungshüter das demnächst ähnlich locker sehen können. Ach neee, ja die sehen das ja nicht.
Egal! Ab heute sind wie Euro III, nein II. Auch egal – es kostet runde 450 Euro.
Das zählt doch, das man zahlt, oder …